Seafret

Quelle: Wikipedia

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Seafret – das britische Indie-Rock-Duo zwischen Küstenmelancholie, Folk-Pop und globalem Streaming-Erfolg
Seafret: Zwei Stimmen aus Bridlington, die aus Intimität große Songs formen
Seafret ist ein britisches Indie-Rock-Duo aus Bridlington in East Riding of Yorkshire, das seit 2011 mit einem Stil zwischen Acoustic-Indie-Pop-Rock, Folk, Pop und Indie-Rock arbeitet. Hinter dem Namen stehen Jack Sedman und Harry Draper, deren künstlerische Partnerschaft auf einer Open-Mic-Night begann und sich aus einer regionalen Begegnung zu einer international wahrgenommenen Musikkarriere entwickelte. Der Name selbst verweist auf Küste, Wind und Weite – genau jene Atmosphäre, die auch viele ihrer Songs prägt. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Die Geschichte von Seafret ist die Geschichte eines Duos, das mit reduzierten Mitteln große emotionale Räume öffnet. Statt Überproduktion setzen die beiden auf klare Arrangements, melodische Direktheit und einen Gesang, der Verletzlichkeit nicht scheut. Diese Mischung machte sie früh zu einer Band, die im Indie-Kontext auffällt und zugleich im Pop-Spektrum anschlussfähig bleibt. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Von Bridlington nach London: Die Anfänge einer eigenständigen Bandgeschichte
Gegründet wurde Seafret 2011, nachdem sich Jack Sedman und Harry Draper bei einer Open-Mic-Night in Bridlington kennengelernt hatten. Beide wuchsen nahe der Küste auf, und genau diese Herkunft floss in Identität, Sound und Bildsprache des Duos ein. Der Name Seafret ist ein Wortspiel aus Nordsee-Küstenbrut und dem Fretboard der Gitarre – ein frühes Signal dafür, wie eng Naturerfahrung und Musikalität bei diesem Projekt verbunden sind. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Nach einigen gemeinsamen Auftritten zogen beide nach London, um ihre künstlerische Entwicklung zu professionalisieren. Schon die ersten Veröffentlichungen zeigten ein Duo, das auf emotionale Nahaufnahme statt auf Distanz setzte: die Debüt-EP Give Me Somethin erschien 2014, gefolgt von Oceans im Januar 2015. Im Video zum Titelsong von Oceans trat Maisie Williams auf, was dem Projekt zusätzliche Sichtbarkeit verschaffte. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Der Durchbruch mit „Atlantis“ und das Album, das Seafret bekannt machte
Der erste große Meilenstein in der Diskographie war die Single „Atlantis“, die 2015 erschien und Seafret einem breiteren Publikum öffnete. Der Song erreichte Platz 40 der britischen Single-Charts und wurde damit zum frühen Referenzpunkt ihrer Karriere. Das anschließende Debütalbum Tell Me It’s Real kam 2016 auf Platz 59 der UK Albums Chart und auf Platz 100 in der Schweiz. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Kritisch wurde das Album als Mischung aus emotionaler Unmittelbarkeit und klassischem Songwriting aufgenommen. Die Reaktionen beschrieben die Platte als zwischen bewährtem Liebeslied-Material und Momenten echter Schönheit angesiedelt, während andere Stimmen die lyrische Bildsprache und die sparsame, akustisch geprägte Dramaturgie hervorhoben. Gerade darin lag früh die Stärke von Seafret: Sie schrieben keine demonstrativ lauten Songs, sondern Stücke, die durch Spannung, Timing und Melodie wirken. ([en.wikipedia.org](https://en.wikipedia.org/wiki/Tell_Me_It%27s_Real_%28album%29?utm_source=openai))
Musikalische Entwicklung: Zwischen Folk-Impuls, Indie-Rock und offener Emotionalität
Seafret bezeichnen ihren Stil ironisch als Acoustic-Indie-Pop-Rock. Prägend sind Einflüsse aus Bluegrass und Country sowie das Songwriting von Tom Waits, was sich in ihrer Mischung aus erzählerischer Tiefe, melodischer Schlichtheit und atmosphärischer Weite zeigt. Jack Sedmans Gesang und Harry Drapers Instrumentierung mit Gitarre, Bass, Banjo und Mandoline bilden ein Klangbild, das gleichermaßen intim wie hymnisch wirkt. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Diese musikalische Entwicklung zeigt sich besonders darin, wie das Duo Dynamik einsetzt. Leise Strophen, große Refrains und arrangementtechnische Steigerungen erzeugen ein Spannungsfeld, das für Indie-Rock ebenso funktioniert wie für Folk-Pop. Seafret bauen ihre Songs nicht nur als Melodien, sondern als emotionale Bögen, in denen Produktion und Komposition eng zusammenarbeiten. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Weitere Alben und die Reifung des Sounds
2020 erschien mit Most of Us Are Strangers das zweite Studioalbum, das die Band in einer neuen Phase zeigte. Die Veröffentlichung markierte eine Fortsetzung ihres Weges jenseits des Debüt-Erfolgs und bestätigte, dass Seafret nicht als One-Hit-Phänomen gelesen werden dürfen. 2023 folgte mit Wonderland ein weiteres Album bei Nettwerk, das den Sound des Duos erneut ausbaute und moderne Indie-Pop-Elemente stärker integrierte. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Besonders Wonderland wurde in der Musikpresse als selbstbewusste Weiterentwicklung wahrgenommen. Die Besprechungen betonten die wachsende vokale Sicherheit und die Fähigkeit des Duos, atmosphärisch dichte Songs mit eingängigen Hooks zu verbinden. Damit verschob sich Seafrets Profil weiter in Richtung eines reifen Indie-Pop-Acts, der Erfahrung und Eingängigkeit nicht als Gegensätze behandelt. ([talkaboutpopmusic.com](https://talkaboutpopmusic.com/2023/04/24/review-wonderland-seafret/?utm_source=openai))
„Atlantis“ als zweites Leben: TikTok, Streaming und kulturelle Reichweite
Ein entscheidender Wendepunkt kam Jahre nach der Erstveröffentlichung von „Atlantis“. Der Song ging auf TikTok viral, kehrte in die Charts zurück und überschritt laut Berichten die Marke von einer Milliarde Streams; auf Spotify wurden im Umfeld dieser Entwicklung mehr als acht Millionen Hörerinnen und Hörer genannt. Für Seafret bedeutete das nicht nur einen Popularitätsschub, sondern auch eine neue kulturelle Lesart: Ein Song aus der Mitte der 2010er-Jahre wurde zum digitalen Langzeit-Hit. ([musikblog.de](https://www.musikblog.de/2026/01/musikblog-praesentiert-seafret-2026/))
Die offizielle Chart-Historie bestätigt diese zweite Welle. „Atlantis“ erreichte in den britischen Singles-Charts später erneut Platz 38 und blieb mehrere Wochen in den Top 40. Auch in anderen Ländern sammelte der Titel Auszeichnungen, darunter Gold- und Platinstatus in mehreren europäischen Märkten. Dieser Erfolg zeigt, wie stark die emotionale Architektur des Songs über Plattform- und Zeitgrenzen hinweg funktioniert. ([officialcharts.com](https://www.officialcharts.com/index.php/songs/seafret-atlantis/?utm_source=openai))
Aktuelle Projekte: „Fear of Emotion“, neue Singles und Tourdaten für 2026
Im Jahr 2025 und 2026 rückte Seafret erneut mit neuer Musik in den Fokus. Auf der offiziellen Website wird das Album Fear of Emotion als neues Album angekündigt und als „out now“ beworben; andere aktuelle Quellen nennen den Release am 27. März 2026 über Nettwerk. Außerdem führte das Duo 2025 mehrere Singles aus, darunter „River Of Tears“, „Wait“, „Five More Seconds“ mit KT Tunstall, „Wasted On You“, „Cloud“ und 2026 „Signal Fire“. ([seafret.com](https://www.seafret.com/))
Die aktuelle Presse beschreibt Fear of Emotion als durchgehend ehrliches Album, das die hellen und dunklen Seiten der letzten Jahre aufgreift. Zugleich wurden für Juni 2026 auch Tourtermine in Deutschland angekündigt, darunter Frankfurt, München, Berlin, Hamburg und Köln. Seafret bleiben damit nicht nur studiozentriert, sondern setzen ihre Bühnenpräsenz konsequent in den Live-Kontext um. ([musikblog.de](https://www.musikblog.de/2026/01/musikblog-praesentiert-seafret-2026/))
Diskographie, Charts und Auszeichnungen: Die belastbare Erfolgsbilanz
Die Diskographie von Seafret umfasst die Studioalben Tell Me It’s Real (2016), Most of Us Are Strangers (2020), Wonderland (2023) und Fear of Emotion (2026). Hinzu kommen mehrere EPs wie Give Me Something, Oceans, Acoustic Sessions, Monsters, Piano Sessions und Anywhere from Here. Diese Veröffentlichungen zeigen eine konstante künstlerische Entwicklung, die nicht auf schnelle Trends, sondern auf nachhaltiges Songwriting setzt. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Die Single „Atlantis“ bleibt das zentrale Dokument ihres kommerziellen Durchbruchs. Neben dem UK-Erfolg wurde der Song in Deutschland, Österreich, der Schweiz und weiteren Ländern ausgezeichnet; die Wikipediaseite verweist auf Gold- und Platinstatus in mehreren Territorien. Für ein Indie-Rock-Duo aus Bridlington markiert das eine bemerkenswerte Reichweite, die den kulturellen Einfluss von Seafret sichtbar macht. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Warum Seafret spannend bleibt: Intimität mit Sogwirkung
Seafret verbinden die Sensibilität des Folk mit der Zugkraft des Indie-Rock und dem Refrainbewusstsein des Pop. Ihre Songs leben von der Spannung zwischen Verletzlichkeit und Weite, zwischen akustischer Reduktion und emotionaler Zuspitzung. Genau diese Balance macht das Duo für Musikliebhaber so reizvoll: Es klingt persönlich, aber nie klein. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/Seafret))
Mit Fear of Emotion, der erneuten Live-Präsenz und der anhaltenden Wirkung von „Atlantis“ zeigt Seafret, wie eine Band über Jahre Relevanz aufbauen kann, ohne ihre Identität zu verlieren. Wer Bühnenpräsenz, melodische Präzision und atmosphärische Songs schätzt, findet hier ein Duo mit wachsender Autorität und klarer Handschrift. Seafret live zu erleben bedeutet, emotionale Songkultur in ihrer konzentriertesten Form zu hören. ([seafret.com](https://www.seafret.com/))
Offizielle Kanäle von Seafret:
- Instagram: https://www.instagram.com/seafretofficial/
- Facebook: https://www.facebook.com/seafretofficial
- YouTube: https://www.youtube.com/channel/UCGjFAOmZmFRi6gYz-fa-vPA
- Spotify: https://open.spotify.com/artist/4Ly0KABsxlx4fNj63zJTrF
- TikTok: https://www.tiktok.com/@seafret_official?lang=en
Quellen:
- Seafret Website - offizielle Website
- Seafret Linktree - soziale Netzwerke und Musiklinks
- Official Charts - Atlantis von Seafret
- Official Charts - UK Top 40 Singles Chart
- Wikipedia - Seafret
- MusikBlog - MusikBlog präsentiert Seafret 2026
- Talk About Pop Music - Review: Wonderland
- Apple Music - Seafret
