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Kunsthaus Bregenz
(842 Bewertungen)

Lindau

Karl-Tizian-Platz, 6900 Bregenz, Österreich

Kunsthaus Bregenz | Öffnungszeiten & aktuelle Ausstellung

Das Kunsthaus Bregenz ist eine der markantesten Adressen für Gegenwartskunst am Bodensee – zentral gelegen am Karl-Tizian-Platz, wenige Schritte vom Bahnhof Bregenz und dem Seeufer entfernt. Besucherinnen und Besucher erwarten lichtdurchflutete Räume, eine gläserne Hülle, die das Haus je nach Tageszeit und Jahreszeit anders schimmern lässt, sowie ein Programm mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern. Die Ikone aus Glas und Beton wurde von Peter Zumthor entworfen und 1997 eröffnet; seither ist sie nicht nur ein Ausstellungsort, sondern auch ein architektonischer Anziehungspunkt. Wer anreist, profitiert von klaren Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr) und einem unkomplizierten Ticketing. Besonders beliebt: die KUB Night – an jedem ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt ab 17 Uhr frei. Für eine komfortable Anreise gilt das Eintrittsticket am Besuchstag als Tagesticket im gesamten Gebiet des Vorarlberger Verkehrsverbunds. So wird der Besuch des Kunsthauses ebenso nachhaltig wie entspannt – und die Begegnung mit Kunst und Architektur zum doppelten Erlebnis.

Aktuelle Ausstellungen und Öffnungszeiten

Wer seinen Besuch plant, schaut zunächst auf die tagesaktuellen Öffnungszeiten und das Programm. Das Kunsthaus Bregenz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag sogar bis 20 Uhr. An bestimmten Feiertagen gelten Sonderöffnungszeiten; am 31. Dezember bleibt das Haus geschlossen, am 1. Jänner öffnet es von 14 bis 18 Uhr, und weitere Feiertage sind mit regulären Zeiten ausgewiesen. Ein Highlight im Kalender ist die KUB Night: An jedem ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt ab 17 Uhr frei – eine Einladung, nach Feierabend Kunst zu entdecken, die Atmosphäre der Glasarchitektur bei Dämmerung zu erleben und den Abend mit einem Spaziergang am See ausklingen zu lassen. Das Ausstellungsprogramm ist international ausgerichtet und wechselt in klar strukturierten Zyklen. Für den Zeitraum Ende 2025 bis 18. Januar 2026 ist im offiziellen Programm eine Ausstellung ausgewiesen, die das Thema Autor*innenschaft, Sichtbarkeit und künstlerische Identität ins Zentrum rückt. Über den Veranstaltungskalender und die Programmrubriken des Hauses erfahren Besucher, welche Arbeiten aktuell zu sehen sind, ob begleitende Führungen, Workshops oder Performances stattfinden und wie sich die einzelnen Ebenen des Hauses – vom erdgeschossigen Foyer bis zu den drei Obergeschossen – im Rahmen der jeweiligen Ausstellung verändern. Weil das KUB als Tageslichtmuseum konzipiert ist, lohnt sich der Blick auf die Tageszeit: Vormittags und nachmittags verändert sich die Intensität des natürlichen Lichts, was den Werken unterschiedliche Stimmungen verleiht. Wer in Ruhe planen möchte, bucht sein Ticket online, prüft die Hinweise zu Feiertagen und nutzt bei Bedarf die telefonische Erreichbarkeit der Kasse am Wochenende. So lassen sich Reisezeit, Museumsbesuch und ein Abstecher an den Bodensee perfekt kombinieren.

Architektur von Peter Zumthor: Tageslicht, Glasfassade, Raumkonzept

Die Architektur des Kunsthauses ist selbst eine Attraktion: Peter Zumthor entwarf ein Haus, das dem eigentlichen Zweck eines Museums verpflichtet ist – ein Ort für Kunst zu sein und ein Ort, an dem Menschen Kunst in Ruhe begegnen. Realisiert wurde der Bau zwischen 1994 und 1997; 1998 erhielt das Kunsthaus den Mies van der Rohe Award for European Architecture, und Zumthor selbst wurde 2009 mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet. Das Gebäude misst etwa 26,57 × 26,57 × 30 Meter und fasst rund 28.000 Kubikmeter; es ist als Tageslichtmuseum konzipiert. Die selbsttragende Glasfassade besteht aus 712 geätzten Glaspaneelen (jeweils ca. 1,72 × 2,93 m) und bildet eine eigenständige Hülle vor der thermischen Innenfassade – zwischen beiden liegt ein rund 90 cm breiter Zwischenraum. Diese doppelte Haut wirkt wie eine Lichtmaschine: Das Himmelslicht wird zunächst von der satinierten Außenhaut aufgenommen, durch den Luftraum geführt und gelangt über Fensterbänder und die darüberliegenden Tageslichtdecken gefiltert auf die Ausstellungsebenen. Dort sorgen 705 Glaspaneele der Decken (235 pro Geschoss) für eine gleichmäßige, blendfreie Ausleuchtung; je nach Bedarf ergänzt eine feinsteuerbare, eigens entwickelte Kunstlichtinstallation das natürliche Licht, ohne dessen Charakter zu verfälschen. Die Tragstruktur des Hauses liegt im Inneren: Drei vertikale, etwa 72 cm starke Wände aus Sichtbeton durchlaufen alle Ebenen und übernehmen die Lastabtragung. Dadurch bleiben die Ausstellungssäle stützenfrei; Technik, Erschließung und Infrastruktur sind in die Betonkerne integriert. Zusammen mit den robusten, fugenarmen Terrazzo-Böden und einem präzisen Fugenbild entsteht eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre, die Kunst nicht übertönt, sondern trägt. Die Glasfassade selbst leuchtet abends, wenn im Zwischenraum Strahler das Haus als ruhige Laterne am Seeufer erscheinen lassen. Außen korrespondiert die strenge Geometrie mit dem öffentlichen Raum: Der Karl-Tizian-Platz verknüpft das KUB mit dem vorarlberg museum, dem See und der Stadt. In einem separaten Gebäudeteil sind Verwaltung und Café untergebracht – eine klare funktionale Trennung, die den Ausstellungsbau seiner Aufgabe widmen lässt.

Grundriss, Schnitt und Details: Drei Obergeschosse à 450 m²

Die innere Organisation des KUB ist einfach und konsequent. Über dem transparenten, fast 500 m² großen Erdgeschoss – Foyer, Kasse, Shop und Ausstellungsfläche – erheben sich drei identische Ausstellungsebenen mit jeweils rund 450 m² Fläche. In Grundriss und Schnitt zeigen sich die architektonischen Prinzipien: Die drei massiven Sichtbetonwände rhythmisieren den Raum, während die äußere Glaswand als freistehende Hülle davon entkoppelt ist. Die Decken sind als kräftige Stahlbetonplatten ausgebildet; die Lasten werden über die Kerne geführt, wodurch weit gespannte, stützenfreie Säle entstehen, die große Installationen, raumgreifende Skulpturen oder subtile Hängungen gleichermaßen aufnehmen können. Die Tageslichtdecken – aus quadratischen, geätzten Glaspaneelen – sind an dünnen Stahlstangen abgehängt; ihre Kanten bleiben unverbunden, sodass die Fläche als schwebender, leicht vibrierender Lichtteppich wirkt. Diese Materialchoreografie – Glas, Beton, Stahl, Terrazzo – erzeugt, zusammen mit dem gefilterten Licht, eine seltene Ruhe. Für Ausstellungsmacherinnen und Künstler ist die präzise Neutralität der Räume ein Geschenk: Sie bildet einen verlässlichen Ausgangspunkt, auf dem jede Inszenierung neu gedacht werden kann. In der Praxis bedeutet das, dass der Besucherfluss pro Ebene intuitiv und frei bleibt; es gibt keine festgelegte Sitzordnung, keine starre Blickrichtung. Statt eines Saalplans helfen die klaren Geometrien bei der Orientierung; das Treppenhaus spannt eine direkte Sichtverbindung zwischen den Geschossen, der Aufzug erschließt barrierefrei alle Ebenen. Im 1. Untergeschoss bietet ein flexibler Vortrags- und Workshopbereich zusätzliche Möglichkeiten für Screenings, Gespräche und Vermittlungsformate. Für Veranstaltungen stehen mobile Bühne, Tonanlage, Mikrofone, Beamer und Leinwand zur Verfügung. Damit eignet sich das KUB – soweit mit dem Ausstellungsbetrieb vereinbar – auch für Empfänge, Preisvergaben oder Präsentationen, die vom architektonischen Setting profitieren, ohne dessen Ruhe zu stören. Wer einen Blick für Details hat, wird außerdem bemerken, wie die Außenhaut bei Wetterwechseln reagiert: Die geätzten Scheiben nehmen das Himmelsspektrum auf, die Fassade wird vom Naturlicht regelrecht belebt – ein Effekt, den kaum ein Foto vollständig wiedergeben kann.

Anfahrt & Parken am Kunsthaus Bregenz

Die Lage ist eine der Stärken des KUB: Zwischen Innenstadt, See und Bahnhof erreicht man das Haus bequem zu Fuß, mit Bus und Bahn oder per Fahrrad entlang des Bodenseeradwegs. Besonders praktisch: Das Museumsticket gilt am Besuchstag als Tagesticket im gesamten Gebiet des Vorarlberger Verkehrsverbunds (VVV) – so lassen sich An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ohne zusätzliche Kosten organisieren. Wer mit der Bahn kommt, steigt am Bahnhof Bregenz oder an der Station Bregenz Hafen aus und ist in wenigen Minuten am Karl-Tizian-Platz. Für die Anreise per Schiff liegen die Anlegestellen der Vorarlberg Lines direkt gegenüber. Mit dem Auto ist die Anfahrt ebenfalls möglich; eigene Parkplätze hat das KUB jedoch nicht. In unmittelbarer Umgebung stehen gebührenpflichtige Stellflächen und Tiefgaragen zur Verfügung, die über das städtische Parkleitsystem angezeigt werden. Für Besucher mit längerem Aufenthalt empfehlen sich die ausgeschilderten großen Parkplätze und Garagen im Stadtgebiet. Wichtig für die Zeit bis Frühjahr 2026: Aufgrund der finalen Bauphase rund um das neue Seebad Bregenz stehen rund um das Festspielhaus – wenige Gehminuten vom KUB entfernt – zeitweise weniger Parkplätze zur Verfügung. Die Stadt und Bregenz Tourismus verweisen auf Ausweichmöglichkeiten wie das Seestadtareal, Parkplatz West sowie weitere markierte Parkflächen; elektronische Anzeigen im Stadtgebiet zeigen freie Plätze in Echtzeit. Wer flexibel bleiben möchte, nutzt Handy-Park-Apps, die in Bregenz unterstützt werden. Für Busse gibt es eigens gekennzeichnete Parkplätze, und für Wohnmobile gelten gesonderte Hinweise: Übernachten ist nur auf Campingplätzen erlaubt; kurzfristiges Abstellen ist auf ausgewiesenen Flächen möglich, campingähnliches Verhalten im öffentlichen Raum ist jedoch untersagt. Unabhängig vom Verkehrsmittel bleibt die Empfehlung: Wenn möglich, mit Bus und Bahn anreisen – schnell, stressfrei und nachhaltig. Vor Ort führen klare Wegführungen zum Eingang; der Platz vor dem Haus bietet freie Sicht auf die Glasfassade und die wechselnde Lichtstimmung des Bodensees.

Tickets, KUB Night & Besucherservice

Der Ticketkauf ist unkompliziert: Online lassen sich Zeitfenster und Führungen frühzeitig buchen; alternativ hilft die Kasse vor Ort, die auch am Wochenende erreichbar ist. Der reguläre Eintritt beträgt € 14, ermäßigt € 12; Besucher von 20 bis 27 Jahren zahlen € 8. Für Stammgäste lohnt sich das Jahresticket (€ 56, ermäßigt € 48). Eine Besonderheit ist die KUB Night: An jedem ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt ab 17 Uhr frei – ideal für einen spontanen Kulturabend. Darüber hinaus bietet der Besucherservice Führungen für Gruppen, Schulen und individuelle Anfragen, die das Haus je nach Ausstellung inhaltlich und architektonisch erschließen. Barrierefreiheit ist praktisch umgesetzt: Der Eingang verfügt über eine Klingel, falls die Doppeltür schwer zu öffnen ist; das Team hilft umgehend. Ein Lift erschließt alle Ebenen; Sitzgelegenheiten und ein Rollstuhl stehen bereit. Toiletten liegen im 1. Untergeschoss, die Garderobe im Erdgeschoss. Wer eine Veranstaltung plant, findet im KUB flexible Rahmenbedingungen: Das Foyer im Erdgeschoss eignet sich für Empfänge und Präsentationen, die Obergeschosse für besondere Set-ups im Dialog mit der Kunst (sofern mit dem Ausstellungsbetrieb vereinbar), und der Vortragsraum im Untergeschoss ermöglicht Screenings, Talks oder Workshops. Für Technik ist gesorgt – von Bühne und Pult über Tonanlage und Funkmikrofone bis zu Beamer, Leinwand und steuerbarer Deckenbeleuchtung. Kulinarisch erweitert die KUB Café Bar am Platz das Angebot: Sie ist Treffpunkt für Frühstück, Kaffee, Kuchen oder Cocktails nach dem Ausstellungsbesuch; das gastronomische Team begleitet auf Wunsch auch Veranstaltungen im Haus. Ganz praktisch: Mit dem Museumsticket nutzen Besucher am Besuchstag den ÖPNV des VVV – eine Serviceleistung, die Planungs- und Reisekosten senkt und die Umwelt schont.

Geschichte und Besonderheiten seit 1997

Als das Kunsthaus Bregenz 1997 eröffnet wurde, setzte es neue Maßstäbe für das Zusammenspiel von Architektur und kuratorischer Offenheit. Peter Zumthors Konzept zielte auf Präsenz und Zurückhaltung zugleich: Das Haus zeigt Charakter, bleibt aber als Bühne für Kunst diskret. Diese Haltung spiegelt sich in zahlreichen Details wider – von der Doppelhülle der Fassade über die in den Beton integrierte Haustechnik bis zur strengen Geometrie. Das KUB wurde schnell international beachtet; 1998 folgte die Auszeichnung mit dem Mies van der Rohe Award for European Architecture. Die Materialehrlichkeit – Sichtbeton, Stahl, Glas, Terrazzo – und das präzise Lichtmanagement machten das Haus zum Referenzpunkt für Tageslichtmuseen. Die technischen Kennwerte unterstreichen die Konsequenz: 3.340 m² Geschossfläche, drei identische Ausstellungsebenen à ca. 450 m², 705 Glaspaneele in den Tageslichtdecken, 712 geätzte Außenpaneele in der Fassade, drei 72 cm starke Betonwände als tragende Struktur. Der Luftspalt von rund 90 cm zwischen äußerer und innerer Hülle dient Wartung, Klimapuffer und Abendinszenierung: Im Zwischenraum installiertes Licht lässt das Haus dämmerungsblau schimmern. In einem separaten Baukörper sind Verwaltung und Café untergebracht – eine Entscheidung, die den Ausstellungsbau vom Alltagsbetrieb entlastet. Gleichzeitig verankert der Karl-Tizian-Platz das Ensemble im Stadtraum. Inhaltlich ist das KUB für pointierte Ausstellungen bekannt, die Künstlerinnen und Künstlern großzügige, zugleich präzise Räume bieten – inklusive der Möglichkeit, ortsspezifisch zu arbeiten. Das Programm umfasst monografische Präsentationen ebenso wie thematische Projekte, oft mit eigens produzierten Arbeiten. Für die Region Vorarlberg ist das Haus ein kultureller Leuchtturm; für Reisende entlang des Bodensees ist es ein lohnender Abstecher, der sich mit einem Stadt- oder Naturspaziergang verbinden lässt. Dass das KUB sein Publikum ernst nimmt, zeigt sich im Vermittlungsprogramm für Schulen und Erwachsene sowie in Serviceangeboten wie der KUB Night und der Kooperation mit dem VVV. Wer Architektur liebt, erkennt im KUB nicht nur ein Museum, sondern ein präzise komponiertes Instrument – abgestimmt auf Licht, Material und Zeit.

Quellen:

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Kunsthaus Bregenz | Öffnungszeiten & aktuelle Ausstellung

Das Kunsthaus Bregenz ist eine der markantesten Adressen für Gegenwartskunst am Bodensee – zentral gelegen am Karl-Tizian-Platz, wenige Schritte vom Bahnhof Bregenz und dem Seeufer entfernt. Besucherinnen und Besucher erwarten lichtdurchflutete Räume, eine gläserne Hülle, die das Haus je nach Tageszeit und Jahreszeit anders schimmern lässt, sowie ein Programm mit international renommierten Künstlerinnen und Künstlern. Die Ikone aus Glas und Beton wurde von Peter Zumthor entworfen und 1997 eröffnet; seither ist sie nicht nur ein Ausstellungsort, sondern auch ein architektonischer Anziehungspunkt. Wer anreist, profitiert von klaren Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag 10–18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr) und einem unkomplizierten Ticketing. Besonders beliebt: die KUB Night – an jedem ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt ab 17 Uhr frei. Für eine komfortable Anreise gilt das Eintrittsticket am Besuchstag als Tagesticket im gesamten Gebiet des Vorarlberger Verkehrsverbunds. So wird der Besuch des Kunsthauses ebenso nachhaltig wie entspannt – und die Begegnung mit Kunst und Architektur zum doppelten Erlebnis.

Aktuelle Ausstellungen und Öffnungszeiten

Wer seinen Besuch plant, schaut zunächst auf die tagesaktuellen Öffnungszeiten und das Programm. Das Kunsthaus Bregenz ist dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag sogar bis 20 Uhr. An bestimmten Feiertagen gelten Sonderöffnungszeiten; am 31. Dezember bleibt das Haus geschlossen, am 1. Jänner öffnet es von 14 bis 18 Uhr, und weitere Feiertage sind mit regulären Zeiten ausgewiesen. Ein Highlight im Kalender ist die KUB Night: An jedem ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt ab 17 Uhr frei – eine Einladung, nach Feierabend Kunst zu entdecken, die Atmosphäre der Glasarchitektur bei Dämmerung zu erleben und den Abend mit einem Spaziergang am See ausklingen zu lassen. Das Ausstellungsprogramm ist international ausgerichtet und wechselt in klar strukturierten Zyklen. Für den Zeitraum Ende 2025 bis 18. Januar 2026 ist im offiziellen Programm eine Ausstellung ausgewiesen, die das Thema Autor*innenschaft, Sichtbarkeit und künstlerische Identität ins Zentrum rückt. Über den Veranstaltungskalender und die Programmrubriken des Hauses erfahren Besucher, welche Arbeiten aktuell zu sehen sind, ob begleitende Führungen, Workshops oder Performances stattfinden und wie sich die einzelnen Ebenen des Hauses – vom erdgeschossigen Foyer bis zu den drei Obergeschossen – im Rahmen der jeweiligen Ausstellung verändern. Weil das KUB als Tageslichtmuseum konzipiert ist, lohnt sich der Blick auf die Tageszeit: Vormittags und nachmittags verändert sich die Intensität des natürlichen Lichts, was den Werken unterschiedliche Stimmungen verleiht. Wer in Ruhe planen möchte, bucht sein Ticket online, prüft die Hinweise zu Feiertagen und nutzt bei Bedarf die telefonische Erreichbarkeit der Kasse am Wochenende. So lassen sich Reisezeit, Museumsbesuch und ein Abstecher an den Bodensee perfekt kombinieren.

Architektur von Peter Zumthor: Tageslicht, Glasfassade, Raumkonzept

Die Architektur des Kunsthauses ist selbst eine Attraktion: Peter Zumthor entwarf ein Haus, das dem eigentlichen Zweck eines Museums verpflichtet ist – ein Ort für Kunst zu sein und ein Ort, an dem Menschen Kunst in Ruhe begegnen. Realisiert wurde der Bau zwischen 1994 und 1997; 1998 erhielt das Kunsthaus den Mies van der Rohe Award for European Architecture, und Zumthor selbst wurde 2009 mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet. Das Gebäude misst etwa 26,57 × 26,57 × 30 Meter und fasst rund 28.000 Kubikmeter; es ist als Tageslichtmuseum konzipiert. Die selbsttragende Glasfassade besteht aus 712 geätzten Glaspaneelen (jeweils ca. 1,72 × 2,93 m) und bildet eine eigenständige Hülle vor der thermischen Innenfassade – zwischen beiden liegt ein rund 90 cm breiter Zwischenraum. Diese doppelte Haut wirkt wie eine Lichtmaschine: Das Himmelslicht wird zunächst von der satinierten Außenhaut aufgenommen, durch den Luftraum geführt und gelangt über Fensterbänder und die darüberliegenden Tageslichtdecken gefiltert auf die Ausstellungsebenen. Dort sorgen 705 Glaspaneele der Decken (235 pro Geschoss) für eine gleichmäßige, blendfreie Ausleuchtung; je nach Bedarf ergänzt eine feinsteuerbare, eigens entwickelte Kunstlichtinstallation das natürliche Licht, ohne dessen Charakter zu verfälschen. Die Tragstruktur des Hauses liegt im Inneren: Drei vertikale, etwa 72 cm starke Wände aus Sichtbeton durchlaufen alle Ebenen und übernehmen die Lastabtragung. Dadurch bleiben die Ausstellungssäle stützenfrei; Technik, Erschließung und Infrastruktur sind in die Betonkerne integriert. Zusammen mit den robusten, fugenarmen Terrazzo-Böden und einem präzisen Fugenbild entsteht eine ruhige, konzentrierte Atmosphäre, die Kunst nicht übertönt, sondern trägt. Die Glasfassade selbst leuchtet abends, wenn im Zwischenraum Strahler das Haus als ruhige Laterne am Seeufer erscheinen lassen. Außen korrespondiert die strenge Geometrie mit dem öffentlichen Raum: Der Karl-Tizian-Platz verknüpft das KUB mit dem vorarlberg museum, dem See und der Stadt. In einem separaten Gebäudeteil sind Verwaltung und Café untergebracht – eine klare funktionale Trennung, die den Ausstellungsbau seiner Aufgabe widmen lässt.

Grundriss, Schnitt und Details: Drei Obergeschosse à 450 m²

Die innere Organisation des KUB ist einfach und konsequent. Über dem transparenten, fast 500 m² großen Erdgeschoss – Foyer, Kasse, Shop und Ausstellungsfläche – erheben sich drei identische Ausstellungsebenen mit jeweils rund 450 m² Fläche. In Grundriss und Schnitt zeigen sich die architektonischen Prinzipien: Die drei massiven Sichtbetonwände rhythmisieren den Raum, während die äußere Glaswand als freistehende Hülle davon entkoppelt ist. Die Decken sind als kräftige Stahlbetonplatten ausgebildet; die Lasten werden über die Kerne geführt, wodurch weit gespannte, stützenfreie Säle entstehen, die große Installationen, raumgreifende Skulpturen oder subtile Hängungen gleichermaßen aufnehmen können. Die Tageslichtdecken – aus quadratischen, geätzten Glaspaneelen – sind an dünnen Stahlstangen abgehängt; ihre Kanten bleiben unverbunden, sodass die Fläche als schwebender, leicht vibrierender Lichtteppich wirkt. Diese Materialchoreografie – Glas, Beton, Stahl, Terrazzo – erzeugt, zusammen mit dem gefilterten Licht, eine seltene Ruhe. Für Ausstellungsmacherinnen und Künstler ist die präzise Neutralität der Räume ein Geschenk: Sie bildet einen verlässlichen Ausgangspunkt, auf dem jede Inszenierung neu gedacht werden kann. In der Praxis bedeutet das, dass der Besucherfluss pro Ebene intuitiv und frei bleibt; es gibt keine festgelegte Sitzordnung, keine starre Blickrichtung. Statt eines Saalplans helfen die klaren Geometrien bei der Orientierung; das Treppenhaus spannt eine direkte Sichtverbindung zwischen den Geschossen, der Aufzug erschließt barrierefrei alle Ebenen. Im 1. Untergeschoss bietet ein flexibler Vortrags- und Workshopbereich zusätzliche Möglichkeiten für Screenings, Gespräche und Vermittlungsformate. Für Veranstaltungen stehen mobile Bühne, Tonanlage, Mikrofone, Beamer und Leinwand zur Verfügung. Damit eignet sich das KUB – soweit mit dem Ausstellungsbetrieb vereinbar – auch für Empfänge, Preisvergaben oder Präsentationen, die vom architektonischen Setting profitieren, ohne dessen Ruhe zu stören. Wer einen Blick für Details hat, wird außerdem bemerken, wie die Außenhaut bei Wetterwechseln reagiert: Die geätzten Scheiben nehmen das Himmelsspektrum auf, die Fassade wird vom Naturlicht regelrecht belebt – ein Effekt, den kaum ein Foto vollständig wiedergeben kann.

Anfahrt & Parken am Kunsthaus Bregenz

Die Lage ist eine der Stärken des KUB: Zwischen Innenstadt, See und Bahnhof erreicht man das Haus bequem zu Fuß, mit Bus und Bahn oder per Fahrrad entlang des Bodenseeradwegs. Besonders praktisch: Das Museumsticket gilt am Besuchstag als Tagesticket im gesamten Gebiet des Vorarlberger Verkehrsverbunds (VVV) – so lassen sich An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ohne zusätzliche Kosten organisieren. Wer mit der Bahn kommt, steigt am Bahnhof Bregenz oder an der Station Bregenz Hafen aus und ist in wenigen Minuten am Karl-Tizian-Platz. Für die Anreise per Schiff liegen die Anlegestellen der Vorarlberg Lines direkt gegenüber. Mit dem Auto ist die Anfahrt ebenfalls möglich; eigene Parkplätze hat das KUB jedoch nicht. In unmittelbarer Umgebung stehen gebührenpflichtige Stellflächen und Tiefgaragen zur Verfügung, die über das städtische Parkleitsystem angezeigt werden. Für Besucher mit längerem Aufenthalt empfehlen sich die ausgeschilderten großen Parkplätze und Garagen im Stadtgebiet. Wichtig für die Zeit bis Frühjahr 2026: Aufgrund der finalen Bauphase rund um das neue Seebad Bregenz stehen rund um das Festspielhaus – wenige Gehminuten vom KUB entfernt – zeitweise weniger Parkplätze zur Verfügung. Die Stadt und Bregenz Tourismus verweisen auf Ausweichmöglichkeiten wie das Seestadtareal, Parkplatz West sowie weitere markierte Parkflächen; elektronische Anzeigen im Stadtgebiet zeigen freie Plätze in Echtzeit. Wer flexibel bleiben möchte, nutzt Handy-Park-Apps, die in Bregenz unterstützt werden. Für Busse gibt es eigens gekennzeichnete Parkplätze, und für Wohnmobile gelten gesonderte Hinweise: Übernachten ist nur auf Campingplätzen erlaubt; kurzfristiges Abstellen ist auf ausgewiesenen Flächen möglich, campingähnliches Verhalten im öffentlichen Raum ist jedoch untersagt. Unabhängig vom Verkehrsmittel bleibt die Empfehlung: Wenn möglich, mit Bus und Bahn anreisen – schnell, stressfrei und nachhaltig. Vor Ort führen klare Wegführungen zum Eingang; der Platz vor dem Haus bietet freie Sicht auf die Glasfassade und die wechselnde Lichtstimmung des Bodensees.

Tickets, KUB Night & Besucherservice

Der Ticketkauf ist unkompliziert: Online lassen sich Zeitfenster und Führungen frühzeitig buchen; alternativ hilft die Kasse vor Ort, die auch am Wochenende erreichbar ist. Der reguläre Eintritt beträgt € 14, ermäßigt € 12; Besucher von 20 bis 27 Jahren zahlen € 8. Für Stammgäste lohnt sich das Jahresticket (€ 56, ermäßigt € 48). Eine Besonderheit ist die KUB Night: An jedem ersten Donnerstag im Monat ist der Eintritt ab 17 Uhr frei – ideal für einen spontanen Kulturabend. Darüber hinaus bietet der Besucherservice Führungen für Gruppen, Schulen und individuelle Anfragen, die das Haus je nach Ausstellung inhaltlich und architektonisch erschließen. Barrierefreiheit ist praktisch umgesetzt: Der Eingang verfügt über eine Klingel, falls die Doppeltür schwer zu öffnen ist; das Team hilft umgehend. Ein Lift erschließt alle Ebenen; Sitzgelegenheiten und ein Rollstuhl stehen bereit. Toiletten liegen im 1. Untergeschoss, die Garderobe im Erdgeschoss. Wer eine Veranstaltung plant, findet im KUB flexible Rahmenbedingungen: Das Foyer im Erdgeschoss eignet sich für Empfänge und Präsentationen, die Obergeschosse für besondere Set-ups im Dialog mit der Kunst (sofern mit dem Ausstellungsbetrieb vereinbar), und der Vortragsraum im Untergeschoss ermöglicht Screenings, Talks oder Workshops. Für Technik ist gesorgt – von Bühne und Pult über Tonanlage und Funkmikrofone bis zu Beamer, Leinwand und steuerbarer Deckenbeleuchtung. Kulinarisch erweitert die KUB Café Bar am Platz das Angebot: Sie ist Treffpunkt für Frühstück, Kaffee, Kuchen oder Cocktails nach dem Ausstellungsbesuch; das gastronomische Team begleitet auf Wunsch auch Veranstaltungen im Haus. Ganz praktisch: Mit dem Museumsticket nutzen Besucher am Besuchstag den ÖPNV des VVV – eine Serviceleistung, die Planungs- und Reisekosten senkt und die Umwelt schont.

Geschichte und Besonderheiten seit 1997

Als das Kunsthaus Bregenz 1997 eröffnet wurde, setzte es neue Maßstäbe für das Zusammenspiel von Architektur und kuratorischer Offenheit. Peter Zumthors Konzept zielte auf Präsenz und Zurückhaltung zugleich: Das Haus zeigt Charakter, bleibt aber als Bühne für Kunst diskret. Diese Haltung spiegelt sich in zahlreichen Details wider – von der Doppelhülle der Fassade über die in den Beton integrierte Haustechnik bis zur strengen Geometrie. Das KUB wurde schnell international beachtet; 1998 folgte die Auszeichnung mit dem Mies van der Rohe Award for European Architecture. Die Materialehrlichkeit – Sichtbeton, Stahl, Glas, Terrazzo – und das präzise Lichtmanagement machten das Haus zum Referenzpunkt für Tageslichtmuseen. Die technischen Kennwerte unterstreichen die Konsequenz: 3.340 m² Geschossfläche, drei identische Ausstellungsebenen à ca. 450 m², 705 Glaspaneele in den Tageslichtdecken, 712 geätzte Außenpaneele in der Fassade, drei 72 cm starke Betonwände als tragende Struktur. Der Luftspalt von rund 90 cm zwischen äußerer und innerer Hülle dient Wartung, Klimapuffer und Abendinszenierung: Im Zwischenraum installiertes Licht lässt das Haus dämmerungsblau schimmern. In einem separaten Baukörper sind Verwaltung und Café untergebracht – eine Entscheidung, die den Ausstellungsbau vom Alltagsbetrieb entlastet. Gleichzeitig verankert der Karl-Tizian-Platz das Ensemble im Stadtraum. Inhaltlich ist das KUB für pointierte Ausstellungen bekannt, die Künstlerinnen und Künstlern großzügige, zugleich präzise Räume bieten – inklusive der Möglichkeit, ortsspezifisch zu arbeiten. Das Programm umfasst monografische Präsentationen ebenso wie thematische Projekte, oft mit eigens produzierten Arbeiten. Für die Region Vorarlberg ist das Haus ein kultureller Leuchtturm; für Reisende entlang des Bodensees ist es ein lohnender Abstecher, der sich mit einem Stadt- oder Naturspaziergang verbinden lässt. Dass das KUB sein Publikum ernst nimmt, zeigt sich im Vermittlungsprogramm für Schulen und Erwachsene sowie in Serviceangeboten wie der KUB Night und der Kooperation mit dem VVV. Wer Architektur liebt, erkennt im KUB nicht nur ein Museum, sondern ein präzise komponiertes Instrument – abgestimmt auf Licht, Material und Zeit.

Quellen:

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Häufig gestellte Fragen

Bewertungen

MR

Max Reuter

1. November 2025

Alle Kunstwerke sind auf den Bildern zu sehen. Jeder darf selbst entscheiden, ob er diese Art von Kunst mag. Das Gebäude ist schön. Ein Museum ist es nicht, zumindest nicht für mich. Als ich die Museumsaufsicht im obersten Stockwerk gefragt habe, ob es noch etwas anderes zu sehen gibt als diese drei Räume, meinte sie nur belustigt: „Nein, das ist das Highlight“, zeigte auf den Blechkasten und musste sich sichtlich bemühen, nicht zu lachen. Nachtrag: In der Eingangshalle steht mitten im Raum ein Drucker. Dieser stellt ebenfalls einen Teil des Gesamtkunstwerks dar, es sind daher nicht alle Kunstwerke auf den Bildern zu sehen. Tipp: Im Untergeschoss wird ein Video über die Ausstellungsgegenstände gezeigt. Das kann man sich erst anschauen und dann entscheiden, ob man 14 Euro dafür ausgeben will. Das Kunstwerk hat ja einen antikapitalistischen Charakter. Man darf sich schon fragen, ob dieses Statement bei einem derart hohen Eintrittspreis nicht etwas widersprüchlich wirkt.

MF

Marko Fink

20. August 2025

Das Kunsthaus Bregenz ist wirklich ein tolles Reiseziel – wir waren bei der Aktion des Familienpasses "Reiseziel Museum"... Die Ausstellungen sind spannend und abwechslungsreich gestaltet, sodass für jeden etwas dabei ist. Besonders toll fanden wir die Bastel- und Mitmach-Sachen für Kinder – da können die Kleinen kreativ werden. Das Museum ist modern, übersichtlich und man fühlt sich sofort willkommen. Ein großartiger Ort, um Kultur mit der ganzen Familie zu erleben!

KP

Katrin P

1. August 2025

Uns hat das Kunsthaus leider nicht gefallen. Es sind nur 3 Etagen. Pro Etage hängen vielleicht 4 Objekte. Es kommt also nicht viel zusammen und wir waren in 30min durch. Auf jeder Etage hängen Werke vom gleichem Künstler. Da uns dessen Werke nicht gefallen haben, waren wir natürlich schnell durch.

SW

Sabine Wizemann

30. Dezember 2025

Der Künstler, der das parasitäre Haus erschuf, hat wahrlich triftige Gründe, anonym zu bleiben. Oder will er Kunstinteressierte einfach ein bisschen auf den Arm nehmen. Dann wäre die Persiflage allerdings gelungen. Obwohl: Funktionsfähig ist das Tiny House nur in der Theorie. Kaffee kochen ist aus Sicherheitsgründen verboten, das Waschbecken ist leck und darf nicht mehr benutzt werden. Geduscht hat auch noch niemand - ich befragte das belustigte Personal. Im Übrigen wird wegen akuter Verletzungsgefahr (scharfe Kanten) vor dem Haus gewarnt. Aber es soll ja im Januar auch verschenkt werden … Ich persönlich würde es noch um einen Saunabereich erweitern - ein kleiner Holzeimer mit Kelle würde nach dem vorliegenden Konzept völlig ausreichen. Im zweiten Stock ist der Blick auf ein paar Rohre in der Decke im ansonsten leeren Raum für jeden Ästheten ein Muss. Nur schade, dass dieser erste Mai Scherz 14 Euro Eintritt kostet. Liebes KUB -Team, vielen Dank für die Stellungnahme zu meiner Rezension. Ich weiß dieses Engagement zu schätzen - das ist nicht selbstverständlich. Trotzdem noch ein paar Gedanken dazu: Die persönliche Auseinandersetzung mit einem Kunstwerk erfolgt immer, unabhängig davon, ob man den Namen des Künstlers/der Künstlerin kennt oder nicht. Es werden immer eigene Erfahrungen, Sichtweisen und Kenntnisse eingebracht, die zur eigenen Interpretation führen und auch beeinflussen, ob man ein Kunstwerk schätzen kann oder eben auch nicht. Alles kann aber auch ad absurdum geführt werden: Ich fühlte mich in der Ausstellung stark an Ephraim Kishons Satire „Zieh den Stecker raus, das Wasser kocht.“ Die Lektüre dieses Textes ist vergnüglich - die Schlussfolgerungen muss man nicht teilen. Grüße nach Bregenz

LL

Lukas Lorenz

14. Dezember 2025

O Sterne. Noch nie so eine lächerliche "Ausstellung" (falls man das überhaupt so nennen kann) gesehen. Sehr schade um die 14 Euro pro Person. Wir waren dort am 14.12.2025. Aufenthalt keine 10min. Tipp: Schaut euch einfach gratis das Video im Untergeschoss an - es gibt wirklich nicht mehr im Museum zu sehen. Kein Wunder, dass der Künstler anonym bleiben möchte. Was habe ich daraus gelernt? Immer zuerst die Ausstellung des Museums überprüfen, bevor man ein Ticket kauft.