Resonanzkörper im Kulturforum Fürth: Tanztheater zwischen Körper, Raum und Skulptur


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Resonanzkörper: Wenn Tanz Skulptur berührt und der Raum zu schwingen beginnt
Ein neuartiges Kunsterlebnis erwartet das Publikum im Kulturforum Fürth: Resonanzkörper verbindet zeitgenössisches Tanztheater mit Skulptur und Raumwirkung. Die Uraufführung entfaltet eine lustvolle Begegnung zwischen materieller Form und lebendigem Körper – präzise kuratiert als immersive Werkbetrachtung, die ästhetische Erfahrung und Bühnenmagie vereint.
Choreografische Präzision und plastische Präsenz
Unter der künstlerischen Leitung von Yvonne Swoboda (Inszenierung und Soundscape) begegnen Tänzerinnen und Tänzer Skulpturen, Plastiken und Objekten regionaler Künstlerinnen und Künstler. In konzentrierter Werk-Analyse verschränken sich Bewegung, Gestik und Materialität; scheinbar Statisches tritt in Dialog mit der flüchtigen Zeit des Tanzes. Bühne von Andreas Braun und Kostüme von Anke Kreuzer-Scharnagl rahmen diese performative Forschung prägnant.
Licht, Projektion, Rhythmus: Raum als Resonanzkammer
Großflächige Projektionen schaffen einen sinnlichen Vorstellungsraum. Licht modelliert Oberflächen, Konturen und Negativformen; Klang verdichtet Impulse zu choreografischen Schwingungen. Die räumliche Kuratierung nutzt die Säulenarchitektur der Großen Halle als plastisches Gegenüber – so entsteht ein szenografisches Miteinander von Form, Farbe, Körper und Klang.
Kunstgeschichte im Jetzt
Die Produktion verhandelt Fragen, die seit der Moderne virulent sind: Wie verändert der Betrachterstandpunkt das Kunstwerk? Was geschieht, wenn performative Praxis die Aura der Skulptur aktiviert? Resonanzkörper antwortet mit lebendiger Materialikonografie und einer Poetik der Berührung – zwischen Skulpturtradition und zeitgenössischer Performance.
Gespräch und Nachklang
Publikumsgespräche vertiefen die ästhetische Reflexion im Anschluss an die Vorstellungen. Eine begleitende Präsentation ermöglicht die stille Betrachtung der verwendeten Kunstwerke aus nächster Nähe – eine Brücke zwischen Bühnenereignis und musealer Kontemplation.
Fazit: Resonanzkörper verspricht ein konzentriertes, sinnliches Erlebnis zwischen Tanz, Bildhauerei und Klang. Wer die Verbindung von Körper und Raum als lebendige Kunst erfahren will, sollte diese Uraufführung live erleben – für eine Werkbetrachtung, die bleibt.
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