The BossHoss

Quelle: Wikipedia

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The BossHoss – Hauptstadt-Cowboys zwischen Country-Rock, Pop-Appeal und Live-Ekstase
Vom Berliner Bassy Cowboy Club zu #1-Alben: Die Geschichte einer Band, die Country, Rock und Pop neu mischt
Mitten aus Berlin preschen The BossHoss seit 2004 durch die Musiklandschaft – als siebenköpfige Country-Rock-Formation, die Pop-Hits in den Sattel hebt, eigene Hymnen schreibt und ihre Bühnenpräsenz wie einen Hochleistungsmotor zündet. Was als augenzwinkernde Cover-Idee begann, wurde zur Musikkarriere mit ausverkauften Tourneen, Chart-Erfolgen und einer gefestigten Diskographie. Die künstlerische Entwicklung führte von „Country Trash Punk Rock“ und Rockabilly-Referenzen bis hin zu massiven Mainstream-Momenten – ohne die Handschrift von Frontduo Alec „Boss Burns“ Völkel und Sascha „Hoss Power“ Vollmer zu verlieren. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/The_BossHoss))
Biografie: Von der Clubszene zum Major-Deal
Die Band entstand 2004 aus der Berliner Kreativszene: Völkel und Vollmer – beide aus dem Grafikdesign kommend – gründeten gemeinsam mit Michael Frick die Formation, die schon früh Cowboy-Ästhetik, Humor und authentische Roots-Referenzen verband. Erste Konzerte in kleinen Clubs wie dem Bassy Cowboy Club mündeten noch im selben Jahr in einen Major-Vertrag mit Universal. Der Bandname verweist auf „The Boss Hoss“ von The Sonics – ein ehrfürchtiger Nick zum Garage-Rock und zur US-Musikgeschichte. Schon 2005 folgte der Durchbruch mit Internashville Urban Hymns und 182 Konzerten im deutschsprachigen Raum. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/The_BossHoss))
Der frühe Sound: Cover-Feuerwerk mit Country-Twist
Mit spürbarer Live-Energie und einem Stil, den die Band selbst als „Country Trash Punk Rock“ etikettierte, transformierten The BossHoss Hits wie Hey Ya!, Toxic oder Hot in Herre in twangige, rhythmusbetonte Arrangements. Die Mischung aus akustischer Gitarre, Mandoline, Mundharmonika, Washboard, Kontrabass und druckvollen Drums gab bekannten Songs ein neues Sounddesign – eine Produktion, die zwischen Rockabilly-Drive, Country-Groove und Pop-Arrangement pendelte. Dieses Konzept trug die Band in Festivals, Werbung (u. a. Like Ice in the Sunshine) und schließlich in den Mainstream. ([en.wikipedia.org](https://en.wikipedia.org/wiki/The_BossHoss?utm_source=openai))
Karriere-Meilensteine: Vom „Liberty of Action“-Momentum zu #1-Alben
Die künstlerische Entwicklung zeigt sich besonders in den 2010er Jahren: Liberty of Action (2011) kletterte auf Platz 4 der deutschen Albumcharts und brachte mit Don’t Gimme That die erste Top-10-Single in Deutschland – in Österreich erreichte der Song sogar Platz 1. Flames of Fame (2013) festigte den Status mit Platin-Auszeichnungen; Dos Bros (2015) debütierte schließlich auf Platz 1 in Deutschland und Österreich. Später folgte mit Black Is Beautiful (2018) ein weiteres Nummer-eins-Album, das die Fähigkeit der Band bekräftigte, Hooklines, Gitarrenriffs und kraftvolle Refrains ins Massenpublikum zu tragen. Diese Chart- und Award-Historie untermauert die Autorität der Band im deutschsprachigen Rock. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/The_BossHoss))
TV- und Medienpräsenz: Coaches, Hosts, Kulturgesichter
Ein massiver Sichtbarkeitsschub kam durch die TV-Arbeit: Völkel und Vollmer saßen in den ersten drei Staffeln von The Voice of Germany 2011–2013 als Coaches auf dem roten Stuhl; später folgten The Voice Senior und The Voice Kids sowie prominente Auftritte in Formaten wie Sing meinen Song. Diese Präsenz verband sich mit ihrer musikalischen Expertise – Komposition, Arrangement, Produktion – und stärkte den Markenkern „BossHoss“ weit über die Bühne hinaus. Die Medienaffinität öffnete zusätzliche Plattformen für ihre Diskographie und Live-Produktionen. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/The_BossHoss))
Live-Inszenierung: Bühnenpräsenz, die schwitzt und funkt
Wer The BossHoss live erlebt, spürt eine Bühnensprache aus Cowpunk-Energie, Country-Drive und Rock’n’Roll-Showmanship. Die Band kultiviert eine visuelle Identität aus Stetsons, Denim, Western-Ikonografie und einem „barrelhouse“-artigen Bühnenbild, das den Sound verdichtet. In der Praxis heißt das: tightes Setlisting, crowd-surfende Momente, Call-and-Response, und eine Rhythmussektion, die den Groove wie ein Lasso zusammenzieht. Festival-Headliner-Slots und Arena-Shows bestätigten die gewachsenen Produktionswerte – und festigten ihren Ruf als Arena- und Festival-Attraktion. ([eat-music.net](https://www.eat-music.net/en/artists/the-bosshoss?utm_source=openai))
Diskographie: Von Internashville bis Back To The Boots
Die Diskographie erzählt eine stringente künstlerische Entwicklung. Internashville Urban Hymns (2005) legt die Blaupause: Cover-Ästhetik mit eigener Handschrift. Rodeo Radio (2006) schiebt Eigenkompositionen nach, Stallion Battalion (2007) profiliert das Songwriting, Do or Die (2009) und das Best-of-Update Low Voltage (2010) markieren den Übergang in eine konsequente Eigenrepertoire-Phase. Mit Liberty of Action (2011) gelingt die große Pop-Rock-Synthese, Flames of Fame (2013) setzt das Platin-Siegel, Dos Bros (2015) und Black Is Beautiful (2018) liefern #1-Momente. Electric Horsemen (2023) präsentiert moderne Produktionsnuancen, bevor Back To The Boots (2025) als stilistisches „Zurück zu den Wurzeln“ annonciert wird. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/The_BossHoss))
Komposition, Produktion, Arrangement: Handwerk und Handschrift
Im Zentrum vieler Songs steht das treibende Zusammenspiel aus Rhythmusgitarre, Banjo/Mandoline, Mundharmonika und mehrstimmigen Refrains. Rhythmusgitarrist Sascha Vollmer verantwortet als Hauptkomponist weite Teile des Repertoires; die Band nennt explizit Produktion, Arrangement, Recording und Mixing als Felder ihrer künstlerischen Verantwortung. Dadurch entsteht ein kohärenter Bandsound, der sich trotz wechselnder Trends wiedererkennen lässt – eine Mischung aus analoger Wärme, perkussiver Akzentuierung und hookstarken Chorus-Designs. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/The_BossHoss))
Aktuelle Projekte 2024–2025: Jubiläum, neues Album, außergewöhnliche Single
Zum 20-jährigen Live-Jubiläum zündeten The BossHoss 2024/2025 eine breit angelegte Feierlaune: Nach Sommerterminen 2024 folgte 2025 die Ankündigung des Albums Back To The Boots (VÖ: 19. September 2025) samt exklusiver Clubtour – „Back to the Roots, Back to the Clubs“. Bemerkenswert ist die Single I’ll Be Back (30. Mai 2025) mit Arnold Schwarzenegger, die dessen Umwelt- und Klimainitiative unterstützt und beim Austrian World Summit (3. Juni 2025) live präsentiert wurde. Die Clubtour rollte ab Ende September 2025 durch Hamburg, Berlin, Köln, Münster, Hannover, Stuttgart, Frankfurt, Leipzig, Dresden und München. ([metalglory.com](https://www.metalglory.com/news-the-bosshoss-back-to-the-boots-tour-2025-mit-neuem-album-exklusive-club-tour-und-erste-single-mit-arnold-schwarzenegger/?utm_source=openai))
Kritische Rezeption: Zwischen Energie, Entertainment und Debatte
Die Musikpresse attestiert The BossHoss seit Jahren eine herausragende Live-Energie und ein Entertainment-Verständnis, das die Schnittmenge aus Country, Rock und Pop auffächert. 2025 polarisierte Back To The Boots: Während Country.de das Album als „extrem unterhaltsam“ lobte, zog laut.de mit einem pointierten Verriss eine klare Gegenposition. CountryMusicNews.de ordnete die Platte kritisch ein und hob Handwerk sowie Live-Tauglichkeit als Stärken hervor. Dieses Spektrum zeigt, wie stark die Band Diskussionen über Authentizität, Stiltreue und Pop-Appeal triggert – ein Indikator für kulturelle Relevanz. ([country.de](https://www.country.de/2025/09/17/the-bosshoss-back-to-the-boots-review/))
Chart-Erfolge, Auszeichnungen und kultureller Einfluss
Die Diskographie verzeichnet in Deutschland mehrere Top-5-Alben, darunter #1-Platzierungen für Dos Bros (2015) und Black Is Beautiful (2018). Don’t Gimme That lieferte die Top-10-Premiere in Deutschland und die #1 in Österreich. Dazu kommen Ehrungen wie der ECHO Pop (2014) und prominente TV-Rollen. In Summe: The BossHoss stehen für eine erfolgreiche Verschmelzung von Genre-Handwerk und Popstrategie – in der Tradition von Country- und Rockgeschichte, aber immer mit urbanem, europäischem Blick. ([de.wikipedia.org](https://de.wikipedia.org/wiki/The_BossHoss))
Stilanalyse: Country-Idiome, Rock-Dynamik, Pop-Architektur
Musikalisch arbeitet die Band mit Country-Idiomen (Shuffle-Grooves, Twang, Walking-Bass), Rock-Dynamik (Riffs, Breaks, Double-Stops) und Pop-Architektur (prägnante Hooks, Refrain-Breitwand). Arrangements bleiben transparent: akustische und elektrische Gitarren, Mandoline/Banjo, Mundharmonika, Bläser-Farben und mehrstimmiger Gesang sorgen für Klangfarbenvielfalt. Produktionstechnisch wechseln The BossHoss zwischen roh-liveräudig und charttauglich-poliert – je nach Albumphase. Das erklärt, warum die Songs sowohl auf Festivalbühnen als auch im Formatradio funktionieren. ([eat-music.net](https://www.eat-music.net/en/artists/the-bosshoss?utm_source=openai))
SEO-Spotlight: Warum The BossHoss gesucht werden
Suchanfragen kreisen um „The BossHoss Biografie“, „Diskographie“, „Don’t Gimme That Charts“, „The Voice of Germany Coaches“, „Back To The Boots“, „Arnold Schwarzenegger Single“, „Tour 2025“, „Country-Rock Deutschland“ und „Berlin Band Country“. Diese Keywords spiegeln die Faninteressen: Karriereverlauf, Chart-Historie, aktuelle Projekte, Live-Erlebnis – kurz: Experience und Expertise in Sachen Country-Rock aus Berlin.
Fazit
The BossHoss verbinden Bühnenpräsenz, Songwriting-Kompetenz und Pop-Instinkt zu einem Signature-Sound, der Clubs, Arenen und Festivals gleichermaßen füllt. Wer die Band live erlebt, spürt die physische Wucht ihrer Shows: ein Kollektiv, das Groove, Attitüde und Humor zu einem großen Entertainment-Moment bündelt. Mit Back To The Boots und der Clubtour 2025 kehrten sie bewusst ins Schwitzkastenformat zurück – näher an den Fans, näher an den Wurzeln. Empfehlung: Tickets sichern, wenn die Hauptstadt-Cowboys das nächste Mal die Sporen klirren lassen. ([nordevents.net](https://nordevents.net/news/the-bosshoss-clubtour/?utm_source=openai))
Offizielle Kanäle von The BossHoss:
- Instagram: Kein offizielles Profil gefunden
- Facebook: Kein offizielles Profil gefunden
- YouTube: Kein offizielles Profil gefunden
- Spotify: Kein offizielles Profil gefunden
- TikTok: Kein offizielles Profil gefunden
Quellen:
- Wikipedia – The BossHoss
- EAT MUSIC – Artist-Seite The BossHoss (Agentur/Booking)
- Apple Music – The BossHoss (Künstlerprofil)
- Metalglory – Back To The Boots Tour 2025, Single mit Arnold Schwarzenegger
- LIVE & LOUD Magazine – 20 Jahre, neues Album, exklusive Clubtour
- Nordevents – 20 Jahre Live-Power, „Back To The Boots“
- BerlinMagazine – 20 Jahre Rock, neues Album, Clubshow in Berlin
- Country.de – Review „Back To The Boots“
- laut.de – Review „Back To The Boots“
- CountryMusicNews.de – Albumkritik „Back To The Boots“
- BILD – Jubiläumstour 2024
- The BossHoss – Offizielle Website
- Wikipedia: Bild- und Textquelle
